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Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung 2018-01-22T16:23:36+00:00

Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung

Befall eines Baumes mit Larven des Eichenprozessionsspinners
Bekämpfung der Larven des Eichenprozessionsspinners
Grossraumsprayer zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Obwohl der Eichenprozessionsspinner ein eher unscheinbarer Nachtfalter ist, sind seine Raupen für Menschen, Haustiere und Bäume in der unmittelbaren Umgebung gefährlich.

Die Raupen besitzen zum Schutz vor Fressfeinden Brennhaare, die mehrere hundert Meter weit fliegen können. Diese Haare führen zu juckenden Quaddeln und geröteter Haut und können Bronchien- und Lungenprobleme verursachen, bis hin zu allergischen Schockzuständen.

Aus diesem Grund sind Grundbesitzer in der Pflicht, den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen – eine Aufgabe, die auf jeden Fall von einem Profi übernommen werden sollte!

Es gibt zwei Arten der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Prophylaktisch setzen wir unseren Großraumsprayer ein, der Bäume bis zu einer Höhe von 50 m besprühen kann. Meist kommt hier das Spritzmittel Dipel ES zum Einsatz. Hierbei wirkt der Bazillus thuringiensis spezifisch nur auf Schmetterlingsraupen, deren Darm dadurch geschädigt wird. Eine Gefährdung für Vögel, Säugetiere und Menschen besteht nicht.

Die zweite Art der Bekämpfung ist das Absammeln der Nester vom Baum. Besonders wichtig ist hier der Arbeitsschutz mit Atemmaske und Ganzkörperanzug, damit niemand durch die Brennhaare gefährdet wird.

Wir beraten Sie gerne ausführlich zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Vorbeugende Schutzmaßnahmen sind Pflicht!

Damit es gar nicht erst zu einer Gefährdung von Kindern und Erwachsenen kommt, verpflichtet die Regierung von Unterfranken per Erlass vom 16.12.09 Gz. 11-7833.00-2/07 die Eigentümer bei prognostiziertem oder festgestelltem Befall den Eichenprozessionsspinner wirksam, sachgerecht und zeitgerecht zu bekämpfen, oder durch einen Dritten bekämpfen zu lassen. Wer der Anordnung zuwiderhandelt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden.